Startseite


 
Startseite
S.A.Naghavi






Was ist Lymphdrainage?

Die Lymphdrainage ist eine relativ junge Therapie. In Deutschland gründete erst 1973 Dr. Asdonk die erste lymphologische Fachklinik, und bewies wissenschaftlich die Wirksamkeit der Lymphdrainage, so dass diese Therapie auch von den Krankenkassen anerkannt wurde.

Das Ziel der manuellen Lymphdrainage ist es, gestaute Gewebsflüssigkeit über das lymphatische System weiterzutransportieren. Wichtig ist eine bestimmte Grifftechnik: Mit flach aufgelegten Fingern oder Händen, bei fein dosiertem Druck wird in den Lymphgefäßen ein Sog erzeugt, der die überflüssige Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe absaugt.
Nur bei der Bauchtiefdrainage wird in die Tiefe gearbeitet, ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet.
Zur Unterstützung kann nach der Behandlung bandagiert werden, oder es können auch Kompressionsstrümpfe angelegt werden.

Eine große Bedeutung hat die Therapie bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt wurden, z.B. Brustkrebs.
Des weiteren wird Lymphdrainage angewandt bei Lymphödemen (primärer und sekundärer Art), bei venösen oder postthrombotischen Phlebödemen, bei Ödemen nach Verletzungen, bei Morbus Sudeck, bei artifiziellen und ischämischen Ödemen, bei rheumatischen Ödemen, bei chronisch entzündlichen Ödemen, bei Inaktivitätsödemen (bei Lähmungen), und bei kardialen Ödemen.



Osteopathie-Praxis Kladower Damm 221 14089 Berlin Osteopathie Zentrum Berlin